Flexible Arbeitszeiten, freie Zeiteinteilung, die Möglichkeit zum Homeoffice und Wertschätzung. Diese Kriterien erfüllen wohl nur wenige Tätigkeiten. Und sie sind die größte Hürde bei Interessenten, die über ein Ehrenamt nachdenken. Gerade Studierende machen sich viele Gedanken darüber, wie viel Zeit ein Ehrenamt im Studienalltag schlucken würde. Außerdem fürchten sie, die regelmäßige Verpflichtung nicht während des ganzen Semesters erfüllen zu können.
Bamberg Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat den Einsatz Abertausender ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer in allen Bereichen der Gesellschaft gewürdigt und sie „Zeugen einer humanen Zivilisation“ genannt. Dabei würdigte er vor allem die Ehrenamtlichen in Kirche und Seelsorge während der Corona-Krise. „Dass die Kirche trotz der notwendigen Einschränkungen in der Pandemie ihre Angebote nicht nur aufrechterhalten, sondern in vielen Bereichen sogar ausweiten konnte, wäre ohne das ehrenamtliche Engagement nicht möglich gewesen“, betonte Schick zum Tag des Ehrenamtes (5. Dezember).
„Leider“, kritisiert Kundmüller, „genießt der lautstarke und pauschale Protest gegen notwendige Corona-Schutzmaßnahmen – über deren Ausgestaltung im Detail man natürlich diskutieren darf – mehr Aufmerksamkeit als die unspektakuläre Nachbarschaftshilfe.“
Weihnachten 2020 wird aufgrund der Corona-Pandemie anders sein als in den vergangenen Jahren. In einer Situation, in der weiterhin auch kirchliches Leben anders gestaltet werden muss, wenden sich die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit der tröstenden, zuversichtlichen und hoffnungsfrohen Botschaft des Weihnachtsfestes an alle Menschen in Deutschland.
„Corona und die Suche nach der künftig gewesenen Zeit“ Was wird Corona mit der Kirche gemacht haben? Eine Reflexion zur Corona-Pandemie.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat die getauften Christen auf ihre Aufgabe hingewiesen, zur Mission und Evangelisierung beizutragen. Bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats appellierte Schick am Samstag in Bamberg an die Laienvertretung, die Verbreitung und Vertiefung des Evangeliums zu fördern. Dieser Auftrag sei mit der Taufe verbunden und müsse bei allen Beratungen und Überlegungen der Räte auf allen Ebenen der Pfarrgemeinden, Seelsorgebereiche und Dekanate sowie auf Diözesanebene im Mittelpunkt stehen.
Mit einem Leitungswechsel geht bei der Stabsstelle Diözesane Entwicklung die Arbeit nach den Sommerferien weiter. Die Referentin für Personal- und Organisationsentwicklung, Andrea Bauer, übernimmt die Leitung der Stabsstelle von Domkapitular Heinrich Hohl, der Vizeoffizial am Metropolitangericht Bamberg und Leitender Pfarrer in Bayreuth wird.
Nach jahrelangem Leerstand wurde das ehemalige Mesnerhaus vom neuen Eigentümer im Erbbaurecht erworben und umfassend saniert. Aufgrund des desolaten Zustands mussten weitreichende Arbeiten (von Kanal- bis zu Dach- und Dämmarbeiten) an dem in unmittelbarer Nähe zur Kirche St. Kunigund Bamberg gelegenen Gebäude in Angriff genommen werden. Obwohl das Anwesen nicht unter Denkmalschutz steht, wurde auf einen dem 1954 erbauten Gebäude altersgerechten Umbau hohen Wert gelegt. Auch umwelttechnische Aspekte wurden beim Umbau berücksichtigt (hohe Energieeffizienz der neuen Heizung, Innendämmung, Holzböden und Holzelemente sowie Verwendung nachhaltiger Baumaterialien).
Im Vorfeld der Regionenkonferenzen zum Synodalen Weg wurde von einem Autorenteam, bestehend aus Professor Gregor Maria Hoff, Professorin Julia Knop und Professor Thomas Söding, ein Impulstext verfasst. Der Text trägt den Titel „Das Evangelium und die Kirche in Zeiten der Coronapandemie. Herausforderungen für den Synodalen Weg".
Nicht nur Corona-bedingt, sondern in vielerlei Weise werden wir in Kirche und Gesellschaft immer wieder herausgefordert uns auf Veränderungen einzustellen und für uns neue Wege zu finden.